Brennende Batterie: Tesla in Bedrängnis

Elektroautos dank dem Feuer im Tesla mit negativer PR - Foto von: © Gunnar Assmy - Fotolia.com

Elektroautos dank dem Feuer im Tesla mit negativer PR - Foto von: © Gunnar Assmy - Fotolia.com

Tesla muss sich in diesen Tagen einige unangenehme Fragen gefallen lassen.

Youtube als Spielverderber

Auslöser für die Miesere war ein brennender Tesla S und die Verbreitung des Videos von diesem unrühmlichen Zwischenfall auf der Videoplattform Youtube. Dazu kam einige Tage später der Bericht der zuständigen Feuerwehr, der besagte, dass das Fahrzeug nach eigentlich erfolgreichem Löschvorgang erneut anfing zu brennen. Der Einsatzbericht liest sich nicht gerade werbewirksam für den Hersteller. So musste man eine Kreissäge zu Hilfe nehmen um an den Brandherd zu gelangen. Eine Sprecherin des Konzerns bestätigte, dass es sich um ein Feuer in den Lithium-Ionen-Akkus handelte, die sich in der Mitte des Wagens unter der Fahrgastzelle befinden. Nach Angaben Teslas habe sich ein großes Metallstück auf der Fahrbahn befunden, dass dann in die Akkus einschlug und das Feuer auslöste. Das integrierte Warnsystem alarmierte den Fahrer und sorgte dafür, das niemand verletzt wurde. So weit so gut.

Verkaufen oder halten?

Doch diese Nachrichten des erfolgreich ausgelösten Alarmsystems kann nicht das eindrückliche Video vergessen machen. Die fallenden Aktienkurse im Zusammenspiel mit zweifelnden Experten sorgt daher für äußerst negative PR. Keine Hilfe dabei waren übrigens die Ermittler der National Highway Traffic Safety Adminsitration (NHTSA). Denn deren Einsatz beim brennenden Tesla verhinderte die aktuelle Haushaltsblockade, die die USA in vielerlei Hinsicht lahm legt.
Bleibt also die Frage, inwiefern man als Anleger an den so gehypten Aktien des Unternehmens Tesla festhalten sollte. Momentan zeigt der Trend aufgrund der aktuellen Ereignisse nach unten, könnte sich allerdings in einigen Monaten und bei positiven Nachrichten zu eigenen Entwicklungen allmählich wieder erholen.

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